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Kurz gesagt: Auf diesem Y-Chromosom steht keine einzige Bauanleitung dafür, wie ein männliches Gehirn zu strukturieren ist.

Aber nicht nur die Gehirnstrukturen und die Vernetzung von Nervenzellen, sondern unsere Körpermerkmale werden von Genen bestimmt, die auf den 45 Chromosomen liegen, die beide Geschlechter haben.

Die hormonelle Ausstattung bewirkt allerdings, dass bei den Männern mehr Pauken und Trompeten in der ersten Reihe sitzen, beim weiblichen Geschlecht sind auf diesen Plätzen eher die harmonietragenden Instrumente vertreten.

Sie können sich dem Testosteroneinfluss nicht entziehen, der bereits im Mutterleib ab etwa der zehnten Woche auf den männlichen Fötus wirkt.Diesem vorgeburtlichen Einfluss des männlichen Geschlechtshormons ist es zu verdanken, dass Jungs bereits mit einem etwas anders organisierten und strukturierten Gehirn auf die Welt kommen als Mädchen. Was die Besetzung angeht, so ist es bei Männern und Frauen mit den gleichen Instrumenten besetzt.Bleibt also noch die Frage, ob es wirklich die "egoistischen Gene" sind, die den Mann auf maximalen Reproduktionserfolg programmieren, wie manche Evolutionsbiologen meinen. Doch welchen Einfluss auch immer die biologischen und soziologischen Gegebenheiten ausüben, der Mann von heute hat einen schweren Stand.Oder sind es nicht doch die Umwelt und die Kultur, die den Menschen – und damit den Mann – prägen und ihn zu dem machen, was er letztlich ist? Denn das Bild von dem, was und wie ein "richtiger Mann" sein soll, ist gesellschaftlich längst nicht mehr so klar definiert.Es ist der berühmte "kleine Unterschied", der schuld daran sein soll, dass "Frauen nicht einparken und Männer nicht zuhören können".

Zugegeben, mit solchen Pauschalisierungen sollte man vorsichtig sein, dennoch halten sie sich recht hartnäckig.

Testosteron ist nicht nur für die Entwicklung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale verantwortlich.

Es sorgt auch dafür, dass die anderen Körpermerkmale wie Muskelmasse, Wuchs und Skelettbau "männliche Züge" bekommen.

Wie viel sich an den heutigen Lebensbedingungen im Vergleich zu denen unserer steinzeitlichen Vorfahren verändert hat, ist unschwer zu erkennen.

Das hoch technologisierte digitale Zeitalter, in dem der Mensch fliegt, Auto fährt und im Internet surft, hinterlässt seine Spuren - auch in unserem Gehirn.

Die Frau dagegen sorgt für die Nachkommen, verrichtet zusammen mit den anderen Frauen leichte, filigrane Arbeiten und geht allenfalls zum Beerenpflücken aus der Höhle.